Claus Tröger


Nach dem Ende | von Dennis Kelly


| THEATERVEREIN JANUS & ARGEkultur SALZBURG – Saison 2013/14
| Premiere: 10. April 2014

| Regie, Ausstattung: Claus Tröger
| Darsteller: Melanie Arnezeder, Bálint Walter



Ein Atombunker.

Hierhin hat Mark seine bewusstlose Kollegin Louise noch in der Eile schleppen können, um sie und sich selbst vor der plötzlich eingetroffenen Atom­ka­tas­trophe zu bewahren. Eine Möglichkeit, den Bunker in Marks Garten zu verlassen, besteht nicht. Aufeinander angewiesen verharren sie in dem engen Raum, auf Rettung hoffend. Die Zeit verrinnt, die Aggressionen steigen und die Vorräte werden immer weniger.

Jeder Moment artet schließlich aus in einen Kampf ums Überleben auf kleinstem Raum, wobei die eigene Psyche der größte Gegner wird...


„Nach dem Ende“ birgt unmittelbare Aktualität. Es dokumentiert aktuelle Machtzustände in sowohl gesellschaftlichen als auch zwischenmenschlichen Ebenen, weist auf mögliche Gefahren und daraus resultierende Ängste in der heutigen Gesellschaft hin und zeigt, wie einige Menschen als auch Systeme mit diesen Ängsten manipulativ umgehen können.

Ein packendes Schauspiel über den Kampf des Ein­zelnen gegen seelische Tyrannei und die eigenen Grenzen, «über die Veränderung einer Gesellschaft in Zeiten des Terrors: Gegenseitige Hilfe gerät zur Bevor­mundung, Überzeugen wird eine Technik manipulativer Gewalt, Liebe schlägt um in Besitzenwollen, Gelassen­heit in Ignoranz.» (Berliner Zeitung)

PRESSE

DrehPunktKultur:

« (...) Regisseur Claus Tröger verzichtet auf technischen Schnickschnack. Ein paar Leucht­stoff­röhren und eine beklemmende Geräusch­kulisse – das Surren einer Lüftung und nerven­aufreibende Wassertropfen begleiten durch das Stück – ergänzen die sparsame Bühnen­aus­stat­tung. (...) Klare Diktion und sparsame Emotion nehmen den Zuschauer von Beginn an mit in die Tyrannei, welche die Seele langsam zu zerfressen droht. Kein Einspielen, keine Zeit für Nervosität bei der Premiere, beeindruckende Schauspielkunst auf Knopfdruck. »


Dorfzeitung Salzburg:

« (...) ... Regisseur Claus Tröger verzichtet auf allzu naturalistische Szenen und überlässt vieles der Fantasie der Zuseher, indem er das Licht auf der Bühne ausgehen lässt, wenn die Situation zu eskalieren und brutale Gewalt droht. »






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