Claus Tröger

Claus Tröger: DIE WAND (2026)

Die Wand | von Marlen Haushofer (Theaterfassung: Dorothee Hartinger)


| THEATERVEREIN PFALZEN (Südtirol/IT) – Saison 2025/26
  Premiere: 30. Jänner 2026

| Regie: Claus Tröger
| Zwischentexte gelesen von Liz Marmsoler
| Mit Patrizia Hainz


Claus Tröger: DIE WAND (2026) (2024)
Claus Tröger: DIE WAND (2026) Claus Tröger: DIE WAND (2026) „Durch die Wand wurde ich gezwungen, ein ganz neues Leben zu beginnen, aber was mich wirklich berührt, ist immer noch das gleiche wie früher: Geburt, Tod, die Jahreszeiten, Wachstum und Verfall. Die Wand ist so sehr Teil meines Lebens geworden, dass ich oft tagelang nicht an sie denke, sie geht mich in Wahrheit nichts an.“ 

Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert. Was ihr bleibt sind ein Hund, eine Katze, eine Kuh, die Berge, eine Alm.

Marlen Haushofers Roman ermöglicht viele Deutungsmöglichkeiten. Die Wand als Symbol für Barrieren, die uns von den Mitmenschen trennen; Krankheit, Depression, Ausgrenzung, Einsamkeit. Die Bedrohung und zugleich die Sehnsucht, gezwungen zu werden, ohne andere Menschen zu leben. 
Aus einem Gespräch mit Claus Tröger:
(...) Zum Regiehandwerk gehört auch die Bereitschaft zur Neugierde. Neugierig sein auf neue Texte und Autoren, und sich deren Anforderungen stellen. Aber auch der genutzte Ausblick auf junge Nachwuchsspieler/innen mit Talent. Eine wahre Fundgrube dafür war und ist Südtirol. Nach über 25 Jahren Tätigkeit hier habe ich inzwischen eine lange Liste von ganz hervorragenden Spielerinnen und Spielern vorliegen.

Keine dieser Talententdeckungen kommt als "Gretchen" oder "Hamlet" in diese Theaterwelt. Da braucht es Tatkraft und Spielfreude, Mut, Konzentration und Seelenruhe – der Idealzustand. Und dann kann es auch passieren, dass dort auf der Bühne "Gretchen" in einem dramatischen Augenblick den Atem anhält … und das Publikum tut es auch! — Ich denke, es ist auch die Aufgabe von uns aus dem Regiefach, dabei unterstützend zu wirken.

Patrizia Hainz habe ich im Rahmen der „GEIERWALLY“ Produktion 2024 'entdeckt' und wollte – neugierig wie ich bin – unbedingt die Grenzen ihres Talents ausloten und erweitern. Talent ist zwar immer die Voraussetzung … der Mut aber zur Weiterentwicklung dann die Eintrittskarte für die Bühne. (...)

Claus Tröger: DIE WAND (2026) Claus Tröger: DIE WAND (2026) Claus Tröger: DIE WAND (2026) Claus Tröger: DIE WAND (2026) Claus Tröger: DIE WAND (2026)





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