Claus Tröger

Claus Tröger: DAS VERSPRECHEN

Das Versprechen – Requiem auf einen Kriminalroman | Friedrich Dürrenmatt


  Für die Bühne adaptiert von Claus Tröger

| STADTTHEATER MÖDLING (NÖ/AT) & THEATER SCALA (Wien/AT) – Saison 2019/20
  Premieren: 11. Jänner & 13. Februar 2020
| STADTTHEATER BRUNECK (Südtirol/IT) – Saison 2019/20
  Premiere: Frühjahr 2021 (verschoben vom 15. März 2020)

| Regie: Claus Tröger, Bühnbenbild: Klaus Gasperi, Lichtdesign: Jan Gasperi,
  Kostüme: Anna Pollack, Maske: Gerda Fischer, Musik: Fritz Rainer
| DarstellerInnen: Monika Pallua, Bettina Soriat, Christian Kainradl,
  Florian Lebek, Christoph Prückner, Klaus Rohrmoser, Jörg Stelling


Claus Tröger: DAS VERSPRECHEN
Claus Tröger: DAS VERSPRECHEN Claus Tröger: DAS VERSPRECHEN Claus Tröger: DAS VERSPRECHEN Claus Tröger: DAS VERSPRECHEN Der erfolgreiche Kriminalkommissar Matthai könnte eigentlich seinen Traumjob als Sicherheitsberater in Jordanien annehmen — doch eine mögliche Serie grässlicher Morde an kleinen Mädchen lässt ihm keine Ruhe. Zwar ist nach der letzten Tat ein Verdächtiger schnell gefasst, doch der vorbestrafte Hausierer begeht im Gefängnis Selbstmord.

Matthai glaubt nicht an das Geständnis, das sein Amtsnachfolger Henzi dem vermutlichen Mörder abgerungen hat. Leichtfertig verspricht er der Mutter des toten Mädchens, den wahren Mörder zu fassen, doch für die Behörden ist der Fall abgeschlossen und so macht sich Matthai als Privatperson auf die Jagd nach dem Triebtäter. Er will ihm eine Falle stellen, entwirft einen Plan, doch spielt er dabei leichtfertig mit unschuldigen Menschen und seiner eigenen geistigen Gesundheit und Existenz …  
Der Hintergrund:

Friedrich Dürrenmatt schrieb 1957 das Drehbuch zum Film „Es geschah am hellichten Tag“, der mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe verfilmt wurde. In seinem später verfassten Roman mit dem Untertitel „Requiem auf den Kriminalroman“ korrigierte er den Filmschluss.

« Ich griff die Fabel aufs neue auf und dachte sie weiter, jenseits des Pädagogischen », so Dürrenmatt in seinem Nachwort. Nicht die Logik und Recherche des Kriminalkommissars, sondern der pure Zufall bestimmt die Lösung des Falles, in dessen Zentrum der aufrechte, aber scheiternde Mensch steht.

Der Mensch ist hilflos angesichts des unersättlich Bösen und er kann es nicht vermeiden, im Akt der Vergeltung Schuld auf sich zu laden.

„Das Versprechen“ ist der meistgelesene Romantext von Friedrich Dürrenmatt.
Fotos: Bettina Frenzel

PRESSE

Silvia Matras (Wien):

« (...) Der Regisseur Claus Tröger führt das Ensemble im Stile Brechts: Frei von Gefühlsanhaberei. Ereignisse werden ohne Bühnenblut und ohne diesen widerlichen Flirt mit der offenen und ungeschminkt dargestellten Gewalt auf der Bühne dargestellt. Damit hebt sich die Inszenierung positiv von derzeitigen Bühnenmoden ab, wie man sie zum Beispiel an der Burg erlebt. (...) ein spannender Abend! »


Magazin Kultur & Wien (Wien):

« (...) Claus Tröger hat sich in der Bühnenfassung an den Roman gehalten und lässt seinen Helden am Misserfolg, den ihm der Tod des unbekannten Täters bereitet, letztendlich zerbrechen. Für die SCALA Wien hat Tröger selbst Regie geführt und gewährt in den fünf Viertelstunden, die die Aufführung dauert, dem Publikum kaum Zeit zum Atemholen (...) »


Magazin DER FALTER (Wien):

« (...) Das Versprechen – eine Kriminalgeschichte in der Scala. Eine lupenreine Adaption! (...) »


EVENTS.AT (Franco Schedl, Wien):

« (...) Regisseur Claus Tröger, der das Werk für die Bühne adaptiert hat, überlässt hingegen nichts dem Zufall. Er hat aus der literarischen Vorlage eine genau kalkulierte Szenenfolge geschaffen, die perfekt ineinandergreift und eine bis zum Ende sich ständig steigernde Spannung aufbaut – selbst wenn man den Handlungsverlauf bereits kennt (...) Ein besonders geschickter Regieeinfall besteht darin, den unschuldig Verdächtigten und den wahren Täter von ein und derselben Person verkörpern zu lassen, wodurch Florian Lebek zunächst unser Mitleid und dann unser Entsetzen erregt (...) »

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